Was ist die MEiM? – 6 Fragen an Astrid Becker

15. August 2016
Astrid Becker_Kongressmesse MEiM

Astrid Becker, die Projektleiterin der Kongressmesse MEiM, stand dem RE:LOAD Magazin Rede und Antwort:

Frage 1: Was ist die MEiM?
Die Kongressmesse MEiM wurde 2001 gegründet, um Entscheidern aus der mittelständischen Wirtschaft der Region OWL eine Plattform zu bieten, die Erfahrungsaustausch, Netzwerken und Zugang zu aktuellem Know-how ermöglicht.

Frage 2: Was macht die Kongressmesse MEiM so einzigartig?
Auf der MEiM sind Entscheider aus verschiedenen Branchen unter sich. Sie informieren und vernetzten sich, tauschen Erfahrungen aus und vereinbaren Geschäftliches. Darüber hinaus informieren erfahrene Unternehmer, Experten und Wissenschaftler in ca. 30 Fachvorträgen über Trends, Ideen und Erkenntnisse aus der Praxis. Kundenforen, Workshops, sowie Unternehmens- und Produkt-Präsentationen ergänzen den Kongress.

Parallel dazu präsentieren in Paderborn etwa 60 Aussteller den Besuchern anspruchsvolle Lösungen für die Mittelständler der Region.

Frage 3: Welche Präsentationsmöglichkeiten bietet die MEiM interessierten Unternehmen?
Interessierte Unternehmen haben als Aussteller die Möglichkeit, Ihre Produkte oder Dienstleistungen ausführlich und innovativ darzustellen. Wir bieten zwei unterschiedliche Standtypen an: Eine „Blanko-Fläche“, geeignet für Unternehmen, die einen eigenen Messestand haben und aufbauen möchten, sowie eine Stand-Variante, die bereits Rückwände und Mobiliar bereitstellt. Diese Stand-Variante ist besonders für kleinere Unternehmen geeignet, die nicht häufig auf Messen ausstellen.

Zusätzlich bietet die MEiM über den Kongress Vorträge an, die durch Aussteller gebucht werden können. Durch die Kombination von Stand und Vortrag können sich Aussteller als Experten auf ihrem Gebiet beweisen. Die Zuhörer, deren Interesse im Vortrag geweckt wurde, suchen im Anschluss häufig ein ausführliches Gespräch am Messestand des Vortragenden.

Des Weiteren haben Aussteller und Referenten die Möglichkeit, verschiedene Sponsoring-Pakete zu buchen. So ist z. B. das Hissen der eigenen Flagge vor dem Kongressgebäude oder die priorisierte Berichterstattung über das Unternehmen im Vorfeld der MEiM bei den Medienpartnern möglich.

Frage 4: Wie sieht die Besucherstruktur der Kongressmesse MEiM aus?
Die Besucher der Kongressmesse MEiM sind hauptsächlich Entscheider der ersten und zweiten Ebene, sprich Vorstandsmitglieder, Inhaber oder Geschäftsführer sowie Bereichs- und Abteilungsleiter. Einen geringeren Anteil der Besucher machen Teamleiter, Projekt- und Produktmanager sowie Berater aus.

Das Einzugsgebiet der MEiM liegt im Umkreis von etwa 150 km um Paderborn. Doch gerade spezielle Themen, wie die Tagung zum Thema „Lean Production“, ziehen auch nationale Besucher an.

Frage 5: Was hat es mit dem unbegrenzten Freikartenkontingent für Aussteller auf sich?
Jeder Aussteller erhält einen individuellen Buchungscode. Mit diesem Buchungscode können (potenzielle) Kunden und Geschäftspartner zur MEiM eingeladen werden. Die Eingeladenen erhalten dann eine persönliche Eintrittskarte im Namen des einladenden Ausstellers. Die Eintrittskarte gewährt den Zugang zum Kongress mit seinem vielfältigen Informationsangebot und zur Ausstellungsfläche. Dieses Instrument kann von den Ausstellern gleichermaßen zur Kundenbindung und -gewinnung genutzt werden.

Frage 6: Die Kongressmesse MEiM gibt es nun schon seit etwa 15 Jahren. Warum funktioniert das Konzept noch immer?

Die MEiM befindet sich im stetigen Wandel. Durch jährlich durchgeführte Besucher- und Ausstellerbefragen erhalten wir direktes Feedback, welches uns genaue Handlungsansätze aufzeigt, die wir gern nutzten.

So wurde in 2014 beispielsweise das Kongressprogramm entzerrt, um den Besuchern mehr Chancen zu geben, zwischen den Vorträgen auch die Messefläche zu besuchen. Diese Anpassung wurde sehr gut angenommen und wird dementsprechend beibehalten.

Zudem befinden sich immer wieder neue Unternehmen unter den Ausstellern und Referenten, sodass auch langjährigen Besuchern der MEiM immer wieder neue Kontakte, Lösungen und Anregungen geboten werden.

Die Originalveröffentlichung des RE:LOAD Magazins finden Sie hier.