Die drei Keyspeaker auf der MEiM in Münster 2013

11. Juni 2013
Fotos von Thorsten Hennig - Event- und Hochzeitsfotograf aus Paderborn

Erleben Sie hochwertige Hauptredner aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft. Netzwerken Sie mit interessanten neuen Kontakten oder pflegen Sie bestehende Bekanntschaften. Auf der MEiM stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen.

Eröffnung:

Frank Strzyzewski eröffnet am 3. Juli um 9.00 Uhr die MEiM in Münster.

Er ist Geschäftsführer der XQueue GmbH. Nach seinem Informatikstudium in Budapest arbeitete er insgesamt 10 Jahre bei Accenture in der IT-Beratung, bei McKinsey in der Strategieberatung sowie in einem eigenen IT-Unternehmen. Er verfügt über umfangreiche Auslandserfahrungen in den USA, England, Luxemburg und Ungarn. Seit über 10 Jahren arbeitet Frank Strzyzewski hauptberuflich im E-Mail-Marketing, er ist regelmäßig Referent zu diesem Thema und Verfasser einer Reihe von Fachartikeln.

In seinem Eröffnungsvortrag referiert er zum Thema „Neue Taktiken für die erfolgreiche E-Mail-Adressgenerierung“. E-Mail-Marketing hat sich zu einem Grundpfeiler des Online Marketing entwickelt, und damit wird die Fähigkeit von Unternehmen, E-Mail-Adressen in hoher Qualität und Quantität zu generieren zu einem wichtigen Wettbewerbfaktor. Vor dem Hintergrund stagnierender oder sogar abschmelzender E-Mail-Verteiler sind neue Ideen und Konzepte für die erfolgreiche E-Mail-Adressgenerierung notwendig. Der Vortrag stellt eine Reihe innovativer Formen der Adressgewinnung anhand von Praxisbeispielen vor, sowie verschiedene Taktiken zur Verlängerung der Lebensdauer einer E-Mail-Adresse. Ergänzt wird der Vortragsinhalt um die wichtigsten Kennzahlen und Metriken rund um das Thema E-Mail-Adressen und -Verteiler.

Das Unternehmer-Forum präsentiert:

Der zweite Keyspeaker des Tages wird im, von unserem Top-Medienpartner Markt & Mittelstand präsentierten, Unternehmer-Forum referieren.

Das Maschinenbauunternehmen Fahrion Engineering suchte mit dem provokanten Slogan: „Mit 45 zu alt – mit 55 überflüssig?“ nach Mitarbeitern über 45. Der Erfolg war überwältigend. Mehrere hundert Bewerbungen erhielt das Unternehmen auf die Stellenanzeige. Auf einen Schlag war der Fachkräftemangel damit kein Thema mehr. Aufgrund dieser Aktion setzt das Unternehmen gezielt auf ältere Mitarbeiter. Über die Erfahrungen, aber auch die Herausforderungen einer nicht dem Jugendwahn unterliegenden Firmenstruktur spricht Jens Fahrion. Er ist Co-Geschäftsführer bei dem in Kornwestheim bei Stuttgart ansässigen Maschinenbauunternehmen.

Abschluss-Vortrag:

Als letzten Keyspeaker präsentieren wir Profi-Fotograf Andreas Pröve. Er berichtet über sein „Abenteuer Mekong – von Vietnam nach Tibet“.

Andreas Pröve, immer auf der Suche nach den Grenzen des Machbaren, hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Eine Rollstuhlreise an den Ufern des gewaltigen Stroms, der fünf buddhistische Länder miteinander verbindet, der als „Mutter aller Wasser“ Lebensgrundlage ist für Millionen Menschen und mit seiner einzigartigen Flora und Fauna zu den biologisch reichsten Flussläufen der Erde zählt. Die Reise beginnt im hektischen Saigon, führt über das neu erblühende und prosperierende Phnom Penh, durch die geheimnisvollen Tempelanlagen von Angkor Wat, durch Laos und schließlich ins tropische Yunnan in China. Dabei nutzt Andreas Pröve alle Verkehrsmittel, die sich ihm bieten, vor allem aber macht er sich in Handarbeit in seinem Rollstuhl auf den Weg, denn nur diese Art des Reisens garantiert ihm einen unverfälschten Blick in die Lebensweise, die Kultur und den Glauben der Menschen. So bleibt er nah am Geschehen und macht Bekanntschaft mit Buddhistischen Mönchen, Opfer von Streubomben chinesischen Arbeitsmigranten und den hartgesottenen Bergbewohnern am Oberlauf, deren Schicksale Pröve zu einem Facettenreichen Bild vom Leben am großen Fluss zusammenfügt.

Für ihn geht es aber immer weiter – nun in einer abenteuerlichen Trekking Expedition, die ihn an die Grenzen seiner Belastbarkeit bringen, flussaufwärts. Mithilfe von Pferden, Yaks und Trägern gerät Pröve in einer tagelangen Wanderung, die durch unwegsames und menschleeres Gebiet führt, in die Ursprungsregion des Mekong. In knapp 5000 Metern Höhe erreicht er im Rollstuhl endlich sein Ziel: die Quelle des Flusses, dem er durch nahezu alle Klimazonen, über tausende von Kilometern und unter großen Strapazen gefolgt ist. Dort oben im tibetischen Hochland wird ihm einmal mehr bewusst, dass nichts unmöglich ist.